Datenblatt (POP3, IMAP, SMTP)

www.gmx.net
Posteingangsserver:POP3: pop.gmx.net (SSL Port 995)
IMAP: imap.gmx.net (SSL Port 993)
Postausgangsserver:mail.gmx.net (SSL Port 465)
Benutzername:GMX-Kundennummer oder GMX-E-Mail-Adresse
Besonderheiten:Verwendet SMTP-Authentifizierung oder „POP3 vor SMTP“, je nachdem, wie Sie Ihren Account eingestellt haben
SMTP steht auch über den alternativen Port 587 zur Verfügung
Sollte es beim Anmelden Probleme geben, sollten Sie in jedem Fall beide Möglichkeiten für den Benutzernamen ausprobieren
IMAP ist laut GMX nur in den Tarifen ProMail und TopMail verfügbar. Im Tarif FreeMail ist IMAP offiziell nicht verfügbar, aber es scheint bei vielen Konten trotzdem zu funktionieren
Zum Online-Login

 

GMX bietet natürlich nicht nur POP3, sondern auch IMAP an. Bei kostenlosen Accounts ist jedoch seit einiger Zeit nur noch POP3 verfügbar. IMAP steht nur zahlenden Kunden oder Besitzern älterer Accounts zur Verfügung. Sollten Sie zu keiner dieser beiden Gruppen gehören und trotzdem IMAP nutzen wollen, dann können sie bequem über das Web-Interface von GMX einen entsprechenden Premium-Dienst hinzubuchen.
Der Unterschied zwischen POP3 und IMAP ist an und für sich schnell erklärt: POP3 speichert die Mails auf Ihrem Rechner, IMAP hinterlegt sie auf dem Server von GMX. Falls Sie an Details interessiert sind, können sie auf der Webseite der Universität Innsbruck einen informativen Artikel zum Thema finden.
SMTP ist an und für sich auch schnell erklärt. Es handelt sich hier um das Simple Mail Transfer Protocol. Der SMTP-Server ist also für das Versenden Ihrer Mails zuständig. Falls Sie an weiteren Details Interesse haben, finden sie diese bei den Kollegen vom Elektronik-Kompendium.

Die Geschichte von GMX (Global Message eXchange)

GMX existiert bereits seit dem Jahr 1997 und war eines der ersten deutschen Internetportale. Die Etablierung als E-Mail-Provider mit bezahlten und kostenlosen Postfächern erfolgte bereits ein Jahr später, zeitgleich mit der Gründung der GMX GmbH. Federführend waren dabei Karsten Schramm, Raoul Hagen, Peter Köhnkow und Eric Dolatre.
Im Zuge dieser Veränderungen schnellten die Nutzerzahlen innerhalb kürzester Zeit von 250.000 Nutzern auf eine Million User an. Nicht zuletzt wegen diesem Vorsprung ist GMX bis heute eines der bekanntesten und bestbesuchten Portale im deutschen Netz.
Ebenfalls im Jahr 1998 kamen die ersten Geschäftsbeziehungen mit 1&1 zustande, was als Grundstein für die spätere United Internet AG anzusehen ist, zu der bis heute GMX und 1&1 gehören. Auch der erste Schritt hin zur Umstrukturierung in eine Aktiengesellschaft, die dann schließlich im Jahr 2000 konkret erfolgte, wurde an dieser Stelle gegangen.
Um das Portal regelmäßig mit neuem Content beliefern zu können, ging GMX 2001 eine bis heute bestehende Zusammenarbeit mit Tomorrow Fokus ein. Dadurch muss GMX sich nicht selbst um das Erstellen von News und Artikeln kümmern, sondern kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Im Jahr 2002 folgte dann erneut ein Meilenstein. Erstmals konnte GMX mehr als 10 Millionen Nutzer vermelden. Unter anderem lag dies wohl primär daran, dass nun auch persönliche Domains für das E-Mail-Postfach verwendet werden konnten.
Zusätzlich bot GMX in diesem Jahr erstmals eigene DSL-Tarife an und wechselte nochmals die Rechtsform: Dieses Mal zu einer GmbH, die bis heute besteht.
Erst 2008 machte GMX die ersten vorsichtigen Gehversuche in der Schweiz, die von einer Überarbeitung des Portals begleitet wurden.

GMX ist bis heute eines der wichtigsten Portale im deutschen Raum, darüber hinaus aber nur begrenzt von Bedeutung.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*