Datenblatt (POP3, IMAP, SMTP)

www.1und1.de
Posteingangsserver:POP3: pop.1und1.de (SSL Port 995)
IMAP: imap.1und1.de (SSL Port 993)
Postausgangsserver:smtp.1und1.de (SSL Port 465)
Benutzername:MailAccount@IhreDomain.xyz
Besonderheiten:Verwendet SMTP-Authentifizierung
1&1 Webmail-Login | 1&1 Kunden-Login (Control-Center)

1&1 bietet selbstverständlich sowohl POP3 als auch IMAP an. Ob beide Optionen zur Verfügung stehen oder nur POP3, das hängt vom gewählten Tarif ab. IMAP ist oft nicht Bestandteil kostenloser oder kostengünstiger Tarife, weshalb Sie im Zweifel in Ihren Dokumenten nachschlagen oder die Hotline von 1&1 anrufen sollten, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Falls Sie die Unterschiede zwischen POP3 und IMAP interessieren, können wir einen lesenswerten Artikel der Uni Innsbruck empfehlen. In aller Kürze zusammengefasst: Bei POP3 werden die Emails lokal auf dem Rechner abgelegt, bei IMAP auf dem Server.
Sollten sie nicht wissen, was SMTP ist: SMPT steht für Simple Mail Transfer Protocol, also übersetzt einfaches E-Mail Transportprotokoll. Da SMTP für den Nutzer unsichtbar arbeitet und wirklich nur zum Versenden der Mails genutzt wird, müssen Endanwender sich nicht zwangsläufig mit den technischen Hintergründen beschäftigen. Es gibt aber einen sehr empfehlenswerten Artikel im Elektronik-Kompendium für alle Interessierten.

Die Geschichte von 1&1

1&1 Internet SE, eine europäische Aktiengesellschaft, ist einer der beliebtesten deutschen ISPs (Internet Service Provider). 1&1 ist Teil des United-Internet-Konzerns, der noch viele weitere bekannte Marken umfasst.

Die Geschichte von 1&1 begann im Jahr 1988, als die 1&1 EDV-Marketing GmbH von Ralph Dommermuth und Wendelin Abresch gegründet wurde, damals noch mit Fokus auf Marketing. Im Laufe der 90er Jahre konnte das Unternehmen enorme Gewinne und Wachstumsraten verbuchen, was schließlich zu einer Erweiterung des Geschäftsfeldes führte. Der erste wichtige Schritt war im Jahr 1992 eine Kooperation mit der Deutschen Telekom zur Bereitstellung von BTX-Zugängen. Aus dieser Zusammenarbeit ergab sich dann auch der erste Online-Dienst von 1&1. Dieser baute jedoch zunächst einige Jahre lang auf der Infrastruktur von T-Online auf.
Erst 1996 sollte 1&1 dazu in der Lage sein, das eigene Angebot auch auf komplett eigene Technologien stützen zu können.
Der nächste große Schritt erfolgte im Jahr 1999, als der Konzern auch in das Webhosting einstieg. Vorangegangen war eine allmähliche Übernahme der Schlund+Partner AG, einem weiteren ISP. Mit dem erweiterten Kundenstamm schien eine Refinanzierung des eigenen Rechenzentrums sehr wahrscheinlich, was mit zur Entscheidung beigetragen haben dürfte.
Bereits im Jahr 2000 folgte der nächste Meilenstein: Die United Internet AG wurde gegründet. Als Muttergesellschaft von 1&1 wurden dort noch weitere bekannte Marken unter demselben Dach vereint. Gerade einmal ein Jahr später stieg 1&1 schließlich auch in das Geschäft mit dedizierten Servern ein. Bis dahin hatten sie nur Shared Hosting angeboten. Auch Hosting-Angebote auf .NET-Basis kamen in diesem Jahr dazu.
Ein weiterer großer Schritt war die Übernahme von Web.de im Jahr 2005. Seit 2007 ist 1&1 nun ein Komplettanbieter für Internet- und Telefonanschlüsse. Durch eine im Jahr 2010 geschlossene Kooperation mit Vodafone deckt 1&1 mittlerweile sogar den Mobilfunkmarkt ab.

Die 1&1 Internet SE ist damit voll umfänglicher Anbieter zu allen gängigen digitalen Kommunikationsmedien.

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